Startschuss für das erstes Bauvorhaben der Wohnungsbaugesellschaft "Friedrich-Ebert 17"
Pressemitteilung 22.03.2022
Startschuss für das erstes Bauvorhaben der Wohnungsbaugesellschaft "Friedrich-Ebert 17"
Neuer bezahlbarer Wohnraum entsteht: Startschuss für das erste Bauvorhaben der Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck „Friedrich Ebert 17“
Wohnungsbaugesellschaft stellt Planungen für erstes Projekt vor +++ Preisgünstige Wohnungen im Fördermodell der Einkommensorientierten Förderung (EoF) +++ Spatenstich noch in diesem Jahr
Vier Grundstücke hat der Landkreis zum 1. Januar 2022 an die Wohnungsbaugesellschaft übertragen. Auf zwei aneinander angrenzenden Grundstücken in der Schlesierstraße 12 und der Friedrich-Ebert-Straße 17 in Fürstenfeldbruck entsteht das Projekt „Friedrich Ebert 17“ mit 10 bis 12 Wohnungen in zwei Häusern.
„Mit der Einbringung der Grundstücke durch den Landkreis ist ein starkes Fundament für die zukünftigen Projekte der Gesellschaft gelegt. Damit können wir nun loslegen und erste - dringend benötigte - bezahlbare Wohnungen bauen.“ erklärt der Geschäftsführer Dr. Christoph Maier das Vorhaben. Entstehen sollen Ein-, Zwei-, und Drei-Zimmer Wohnungen für Alleinstehende, Paare, Alleinerziehende und Familien.
Im System der Einkommensorientierten Förderung (EoF) können grundsätzlich in drei Einkommensgruppen ca. 2/3 der gesamten Landkreisbevölkerung günstigen Wohnraum erhalten.
Mit Hilfe der Landesförderung kann so z.B. eine kompakte Dreizimmerwohnung zu einer Kaltmiete von € 500.- pro Monat angeboten werden.
„Unser Ziel ist es, die förderberechtigten Bediensteten des Landkreises zu unterstützen und ihnen attraktiven und preisgünstigen Wohnraum zu Verfügung zu stellen. Es freut mich sehr, dass wir diese wichtige Aufgabe nun gemeinsam mit der Wohnungsbaugesellschaft realisieren können,“ erklärt Landrat Thomas Karmasin. Für die Einstellung von neuem Personal sowie von dringend benötigten Fachkräften könne eine bezahlbare Wohnung oft das entscheidende Argument sein.
Aktuell stimmt sich die Wohnungsbaugesellschaft eng mit der zuständigen Baubehörde der Stadt Fürstenfeldbruck ab, ein erster Entwurf liegt dort bereits auf dem Tisch. „Noch in diesem Jahr setzen wir den Spatenstich und – wenn alles gut läuft – können wir dann Ende des nächsten Jahres die ersten Mieterinnen und Mieter willkommen heißen“, stellt Dr. Maier den Fahrplan vor.
Als Partner stehen der Wohnungsbaugesellschaft bei der Projektumsetzung zwei sehr erfahrene Architekturbüros mit dem Schwerpunkt geförderter Wohnungsbau zu Seite. Das Wiener Büro „ThalerThaler Architekten“ und das in der Region verwurzelte Architekturbüro „Kammerl & Kollegen“. In der vorangehenden Machbarkeitsstudie haben die Architekten bereits erste Konzeptideen zur Bebauung der beiden Grundstücke erarbeitet. Nun übernehmen Sie gemeinsam als Architekten die Verantwortung für das erste Projekt. Thaler & Thaler kümmert sich um den Entwurf, Kammerl & Kollegen um die Umsetzung vor Ort.
„Eine ökologische und nachhaltige Bauweise steht bei unserem Bauvorhaben im Mittelpunkt,“ so Dipl.-Ing. Markus Ostermair, technischer Geschäftsführer bei der Wohnungsbaugesellschaft. Die Baukörper werden in Holzbauweise errichtet. Die Beheizung erfolge über Luftwärmepumpen, der Strom kommt aus Photovoltaikanlagen auf den Dächern. Hier ist eine Kooperation mit den Stadtwerken Fürstenfeldbruck geplant. „Alle Wohnungen sind barrierefrei nutzbar“ führt der technische Geschäftsführer weiter aus.
Zudem werden attraktive Grün- und Gemeinschaftsbereiche geschaffen – für ein lebendiges Miteinander. Ein großzügiger Kinderspielplatz, ansprechende Grünflächen sowie Gemeinschaftsbeete. Im Keller ist ein frei nutzbarer Gemeinschaftsraum vorgesehen, beispielsweise für eine Fahrradwerkstatt. Zudem werden Home-Office Arbeitsplätze im Obergeschoss zu Verfügung stehen.
Im Rahmen eines Mobilitätskonzeptes soll eine optimale Einbindung in die öffentliche Mobilität sichergestellt werden. Fußläufige Nahversorgung, eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, E-Infrastruktur und Sharingangebote sind dabei im Fokus.
Die Themen Bürgerbeteiligung und soziales Management sind für die Wohnungsbaugesellschaft zentral - auch für alle künftigen Vorhaben. „Deshalb werden wir auf der Gesellschafervesammlung am 29. März 2022 allgemeine „Leitlinien zur Bürgerbeteiligung“ diskutieren und verabschieden.“ erklärt Franziska Baumann, Büroleiterin bei der Wohnungsbaugesellschaft die Idee. Für jedes anstehende Bauprojekt werden dann passende Beteiligungsformate entwickelt, in enger Abstimmung mit der Kommune, für die das Projekt realisiert wird.
„Im Frühsommer starten wir mit der Bürgerbeteiligung zum ersten Projekt „Friedrich Ebert 17“. Zunächst wollen wir die Anwohnerschaft und alle Interessierten mitnehmen und zum Bauvorhaben informieren“, so Baumann weiter. Geplant sei eine Auftakt-Informationsveranstaltung, genauso wie gemeinsame Spaziergänge vor Ort.
„Wir wollen mit den Menschen in der Nachbarschaft in den Austausch kommen und ihre Ideen und Anregungen aufnehmen“, so Baumann. Auch bei der konkreten Ausgestaltung der Nutzung der Grün- und Gemeinschaftsflächen sollen die künftigen Mieterinnen und Mieter mitentscheiden. Ein gutes und stabiles Zusammenwachsen der Anwohnerschaft und der künftigen Mieterschaft wird durch ein professionelles soziales Management unterstützt.











